Wusstest Du ....

Bloss nicht.....

Japan ist ein offenes und gastfreundliches Land, allerdings gibt es ein paar Dinge man unbedingt vermeiden sollte.

Hände schütteln: Beim Betreten eines Hotels, Restaurants oder Geschäfts begrüßt man mit Verbeugungen. Besonders in der Provinz reagieren Japaner verstört, wenn man darauf die Hand schütteln will. 

Strassenschuhe: Wer in einem japanischen Gasthof wohnt, ein mit Strohmatten ausgelegtes Restaurant besucht, sich einen Tempel oder Schreine anschaut, muss seine Schuhe ausziehen. Japaner bevorzugen für solche Touren Slipper. Eine besondere Tücke sind Restaurant- oder Museumstoiletten in schuhfreien Zonen. Dort stehen aus hygienischen Gründen spezielle Pantoffeln. Immer wieder vergessen Ausländer, nach getanem Geschäft in die Hauspantoffeln zu wechseln, und spazieren unter dem verstohlenen Lächeln der Japaner in Kloschlappen durchs Gelände.

In der Öffentlichkeit Nase putzen:  Zwar wird es zunehmend gerade bei Ausländern toleriert, in der Öffentlichkeit Schneuzen sollte man trotzdem nicht. Dies gilt als Zeichen einer schlechten Kinderstube. Hochschniefen hingegen gilt als vornehm.

Baden: Beim Entspannen in den herrlichen heißen Quellen werden Ausländer fast immer argwöhnisch beobachtet. Japaner fürchten, die "Gaijin" würden ungewaschen in das Gemeinschaftsbad steigen. Man muss sich unbedingt - für jedermann sichtbar - gründlich schrubben und abseifen. Japaner hocken dazu meist auf Holzschemeln und begießen sich mit einem kleinen Holzzuber. Viel Seife nehmen, das überzeugt!

Taxifahren: Grundregel Nummer eins: Fasse keine Tür an. Die hinteren Wagentüren öffnet und schließt der Fahrer von seinem Sitz aus. Irgendwie gilt es als sehr hinterwäldlerisch, wenn man dies nicht weiß. Fahrgäste platzieren sich generell im Fond. Die Taxifahrer sprechen bis auf ein paar seltene Exemplare kein Wort fremdländisch, auch nicht englisch. Nicht vergessen, die Zieladresse auf Japanisch mitzunehmen. Neben der Adresse ist auch eine Karte vom Zielort hilfreich (z.Bsp. Streichholzschachtel/Prospekt vom Hotel).

Essen
: Beim Essen niemals die Stäbchen im Reis stecken lassen (ist ein Ritual zum Gedenken des Toten auf Trauerfeiern....)

Trinkgeld geben ist unüblich und führt oft zu Verwirrung.

ATMs (Geldautomaten) - in Japan ist es fast unmöglich mittels EC-Karte oder Visa,- oder Mastercard zu Geld zu kommen. Angeblich werden europäische Karten nur bei ATMs der Postfilialen oder bei Citybank akzeptiert (und das NUR zu den Öffnungszeiten!!). 

Geldwechsel - ist in Japan sehr umständlich und langwierig.  Auf jeden Fall sollte man genug Yen mitnehmen, Japan ist ein "Bargeldland", es werden nicht überall Kreditkarten akzeptiert.

Frage nie einen Japaner nach dem Weg. Er wird Dir zwar den Weg sagen, aber Du kannst nie sicher sein, ob dieser Weg dann auch richtig ist. Es ist für Japaner fast unmöglich, zuzugeben etwas nicht zu wissen, denn das wäre für sie unhöflich. So kann es dann sein, dass man in die Irre geführt wird, aber - wie gesagt - das geschieht nicht mit Absicht, sondern weil es die Höflichkeit so gebietet. 

Pachinko - wer versteht schon die Leidenschaft der Japaner, in einer überfüllten,  lauten und klimpernden Spielhölle zu sitzen. ... Aber man sollte zumindest einen Blick hinein werfen.   

Lärmpegel: In Japanischen Städten ist man ständig von einem klimpernden, zwitschernden Lärmpegel umgeben.  Obs jetzt bei den Ampeln ist, wo man Vogelgezwitscher oder den Kuckuck schreien hört, wenn sie von Rot auf Grün springen. Oder auch in den Geschäften oder Restaurants - man ist von einem permanenten "Ding-Dong" umgeben.

Bahnverkehr: In den meisten Zügen gibt's die Möglichkeit, die Sitze je nach Fahrtrichtung umzudrehen.

Tempelsocken: die Schuhe in Tempeln auszuziehen ist eigentlich nichts kurioses. Aber nicht vergessen: genug Socken mitnehmen ;-)

Damenschuhe gibt's in Japan grossteils nur in 3 Grössen:  S,M,L. Daher sind die meisten Japanerinnen in viel zu grossen Schuhen unterwegs....

 

Daten und Fakten
  • Landesfläche: 377.887 qkm bestehend aus vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu und 6.852 kleineren Inseln.
  • Landeshauptstadt: Tokio mit rund 12. Millionen Einwohnern
  • Bevölkerung: ca. 127 Millionen Bevölkerungsdichte: 336 pro qkm
  • Nationalfeiertag: 23. Dezember, Geburtstag des japanischen Kaisers (Tenno)
  • Landessprache: Japanisch, Sprache der Ureinwohner: Ainu
  • Religion: Shintoismus und Buddhismus sind die beiden Hauptreligionen Japans
  • Schrift: Die japanische Schrift besteht aus Kanji die Ihren Ursprung aus der chinesischen Schrift hat, Hiragana einer Silbenschrift, Katakana die hauptsächlich für Fremdwörter benutzt werden und rōmaji für die Umschreibung lateinischer Buchstaben.