JAPAN 2007    Online Reisebericht  

 

17.5. Fahrt mit dem Shinkansen nach Kokura und weiter nach Beppu

Heute war um 8h30 in der Lobby Treffpunkt. Nach dem Check-out im Hotel gings per Taxi-Staffel zum Bahnhof, wo wir das erste Mal mit dem Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug  mit ca. 270km/h ) fuhren. In ungefähr 1 1/2 Stunden erreichten wir  Okayama wo wir den Korakuen Garten besichtigten, eine riesige Gartenanlage mit Teeplantage.

Kyoto

Korakuen Garten in Okayama

Korakuen Garten in Okayama (Teeplantage)

 

Korakuen Garten in Okayama

Korakuen Garten in Okayama

Korakuen Garten in Okayama

Am Nachmittag um ca. 14h fuhren wir mit dem Shinkansen weiter nach Kukura und im Anschluss mit dem Lokalzug nach Beppu.

Die Züge in Japan sind sehr gepflegt, die Sitze haben viel Beinfreiheit und in manchen Zügen haben die Sitze sogar einen eigenen integrierten Stromanschluss (!!!) für Laptops etc. Das musste ich natürlich gleich nutzen :-)) Und sie haben noch eine Besonderheit: die Sitze lassen sich zur Gänze in Fahrtrichtung drehen. 

In Beppu bezogen wir unser nächstes Hotel, das Kamenoi Hotel. Die Zimmer waren auch dort wieder alle mit gratis Breitbandanschluss fürs Internet ausgestattet. In der Lobby befand sich auch ein Terminal mit einem PC  (allerdings alles auf japanisch). Angeblich waren 2 weitere PC´s gerade in Reparatur.

Beppu - Blick aus unserem Hotelzimmer

Beppu - Blick aus unserem Hotelzimmer

In Beppu gibt es die Möglichkeit, ein Sandbad in heissem Lavasand zu machen. 5 unserer Gruppe entschlossen sich dazu. Man wird dabei in den heissen Sand eingegraben, so dass nur der Kopf aus dem Sand ragt. Eine viertel Stunde soll das Ganze dauern und es soll angeblich sehr entspannend sein. Da mit einer Stunde Wartezeit zu rechnen gewesen wäre, entschlossen wir uns statt dessen die Stadt anzusehen. In einem kleinen japanischen Restaurant aßen wir dann zu Abend, Kurti Nudeln mit Gewürzen und Gemüse und ich Gyoza (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen). Während wir drin saßen, kamen zwei Wiener (die zu unserer Gruppe gehörten) vorbei und als sie uns da so genüsslich essen sahen, kamen sie auch herein und bestellten sich auch Gyoza. 5 Minuten später kamen die nächsten Beiden (zwei Schweizer) und kurz darauf nochmal drei unserer Gruppe, also ein kleines zufälliges "Reisegruppentreffen".  Übrigens - wir sind diesmal 29 Leute in der Gruppe, alles Super nette Leute und dazu ein Super-toller Reiseleiter.

Beppu - Einkaufsstrasse bei Nacht

Besonderheiten für Japan - Reisende
Taxi - bitte nie hinten selbst die Türe öffnen. Das macht der Fahrer von seinen Steuerpult aus. Wenn man selbst die Türen aufreisst, kann das den Mechanismus beschädigen. 
ATMs (Geldautomaten) - in Japan ist es fast unmöglich mittels EC-Karte oder Visa,- oder Mastercard zu Geld zu kommen. Angeblich werden europäische Karten nur bei ATMs der Postfilialen oder bei Citybank akzeptiert ( und das NUR zu den Öffnungszeiten der Banken!!). 
Geldwechsel - ist in Japan sehr umständlich und langwierig.  Auf jeden Fall sollte man genug Yen mitnehmen, Japan ist ein "Bargeldland", es werden nicht überall Kreditkarten akzeptiert.
In Japanischen Städten ist man ständig von einem klimpernden, zwitschernden Lärmpegel umgeben.  Obs jetzt bei den Ampeln ist, wo man mit Vogelgezwitscher oder Kuckuckgeschrei auf die Grünphase hingewiesen wird - oder auch in den Geschäften oder Restaurants - man ist von einem permanenten "Ding-Dong" umgeben.
Pachinko - wer versteht schon die Leidenschaft der Japaner, in einer überfüllten,  lauten und klimpernden Spielhölle zu sitzen. ... Aber man sollte zumindest einen Blick hinein werfen.   
Frage nie einen Japaner nach dem Weg. Er wird Dir zwar den Weg sagen, aber Du kannst nie sicher sein, ob dieser Weg dann auch richtig ist. Es ist für Japaner fast unmöglich, zuzugeben etwas nicht zu wissen, denn das wäre für sie unhöflich. So kann es dann sein, dass man in die Irre geführt wird, aber - wie gesagt - das geschieht nicht mit Absicht, sondern weil es die Höflichkeit so gebietet.

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