JAPAN 2007    Online Reisebericht  

 

24.5.Tokyo- Fischmarkt / Nikko

Heute mussten wir um 3h50 aufstehen, denn um 4h40 gings per U-Bahn zum grössten Fischmarkt der Welt, wo mit über 450 Sorten Fisch gehandelt wird. Die Auktionäre verdienen hier bis zu  200.000 Euro pro Monat. Der Preis für einen Thunfisch schwankt hier von 5000 bis 10.000 Euro, kann aber auch bis zu 40.000 Euro für ein 150kg Exemplar betragen.

Wir drängten uns im Gänsemarsch durch die engen Gänge zwischen den Ständen, umgeben von Fisch und Meeresgetier. Um 6h begann die Auktion in der Halle mit tiefgefrorenen Thunfisch. Mit lautem Singsang und wild gestikulierend (Kurzfilm folgt in Kürze) trieb der Auktionator die Preise in die Höhe.

 

Fischmarkt in Tokyo

   

 

   

 

 

Um 6h begann die Auktion in der Halle mit

tiefgefrorenen  Thunfisch.

Mit lautem Singsang und wild gestikulierend

(Kurzfilm folgt in Kürze)

trieb der Auktionator die Preise in die Höhe.

 

Wasabi (ähnlich dem Meerrettich und seeehr scharf)

Nikko / Rinnoji Tempel

 

Rinnoji Tempel

  

 

 

Nikko / Rinnoji Tempel

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

   

 

 

  

Kigon Wasserfall

Gegrillte Heuschrecken

  

Schlusswort 

Japan ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir hatten es auch mit dem Mai als Reisetermin gut getroffen. Im April (zur Kirschblüte) sind laut unseres Reiseleiters alle Attraktionen total überlaufen und ab Juni beginnt in Japan die Regenzeit. Natürlich kann man auch im Mai mal Pech mit dem Wetter haben - aber es scheint doch der beständigere Monat zu sein. Wir hatten jeden Tag schönes Wetter und Temperaturen so um die 25 bis 28 Grad. Es regnete nur ein einziges Mal - und das nur während einer 3-stündigen Busfahrt. 

Es war wirklich ein "volles Programm", fast jede Minute war verplant. Aber durch die gute Organisation unseres Reiseleiters klappte alles und er konnte sogar noch ein paar zusätzliche Programmpunkte unterbringen (z.Bsp. die Besichtigung der Gedenkstätte in Hiroshima und den Hafen von Yokohama).  Auch das würden wir (und sicher auch die anderen Reiseteilnehmer) nicht missen wollen. Ich bewundere noch immer das Organisationstalent unseres Reiseleiters, der in der relativ knapp bemessenen Zeit so viele Highlights unterbrachte, soviele Hintergrundinformationen bot und vor allem alles so reibungslos ablaufen ließ. Und dazu noch unsere Reisegruppe, alles Super-nette Leute, auch das hat einen Teil dazu beigetragen, dass die Reise so ein Erlebnis für uns wurde. 

Für viele klingts sicher nach "Reisestress", aber nachdem wir eher nicht die "Erholungsurlauber" sind und eher die "Action" wollen, wars eigentlich - trotz vollen Programms - nicht stressig. Es gab auch Pausen dazwischen - die Fahrten mit Bus, Bahn und Fähre. Da gabs dann für uns eine kleine Erholungspause, die ich auch öfters zum Schreiben dieses Reiseberichtes nutzte. 

Und was hat uns am Besten gefallen...? Ich kann es beim besten Willen nicht sagen, weil ein Highlight dem anderen folgte - obs jetzt Kyoto war, Nagasaki, Hiroshima, Yokohama, der gigantische Fuji, Tokyo oder Nikko, jeder Ort hatte seinen Reiz und seinen eigenen Zauber.

Das japanische Essen ist sehr bekömmlich und sogar ein "Anti - Fischliebhaber" muss hier nicht verhungern. Es gibt sehr viel Gemüse, Nudeln und Reis, es gibt auch sehr guten Kaffee (sogar schwarzen, eisgekühlten Espresso in Dosen, der sehr erfrischend und praktisch zum mitnehmen  ist). Es gibt gute Süssspeisen, Eis (auch mit Geschmacksrichtung Grüner Tee), mit süsser Bohnenpaste gefülltes Gebäck oder Geleekugeln. Und für Fischliebhaber ist Japan sowieso das "Schlaraffenland".

Fortsetzung folgt.......

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