JAPAN 2007    Online Reisebericht  

 

23.5.Tokyo

Damit wir noch ein Zeitfenster vor der heutigen Abfahrt zur Stadtbesichtigung hatten, wollten wir  diesmal schon zeitig beim Frühstück sein. Als wir um 6h15 mit dem Lift ins Parterre fuhren und Richtung Restaurant gingen, erwartete uns dort eine Menschenschlange mit ca. 100 Leuten. Nach geschlagenen 35 Minuten Wartezeit konnten wir in aller Eile unser Frühstück hinunterschlingen, denn um 8h30 war Abfahrt und wir mussten vorher nochmal auf unser Zimmer im 17. Stock um die geladenen Akkus für die Camera mitzunehmen. 

Heute besuchten wir den Meiji Jingu Tempel, anschliessend gings zum Wolkenkratzerzentrum Ropongi Hills und dort auf den Mori Tower, wo wir einen atemberaubenden Blick auf Tokyo hatten. Danach gings mit dem Boot den Sumida Fluss entlang.

Meiji Jingu Tempel

 

Roppongi Hills Blick vom Mori Tower

Roppongi Hills Blick vom Mori Tower

Unsere Bootsfahrt am Sumida Fluss

In Asakusa (gesprochen Asaxa), dem Geisha Viertel von Tokyo, machten wir einen Abstecher zum Donnertor des Kannon Tempels und hatten danach 1 Stunde Zeit, die Geschäfte in der  Nakamise-Dori Street (Einkaufsstrasse von Asakusa) zu erkunden, bzw. uns einen Snack für Mittag zu kaufen.

Hier hatte  unser Reiseleiter einen "Tipp" fürs Mittagessen: Fugu. Der Fugu oder auch Kugelfisch enthält das stärkste Nicht-Proteinhaltige Gift der Welt. Es führt beim Verzehr innerhalb weniger Sekunden zum Tode. Es handelt sich hierbei um ein sehr starkes Nervengift. Um den Fisch essbar zu machen, muss er vom Koch äusserst vorsichtig zerteilt werden, damit das Gift, das vor allem in den Innereien vorhanden ist, nicht mit den essbaren Teilen in Berührung kommt. Jährlich gibt  in Japan auf Grund schlampiger Zubereitung einige Todesfälle. Allerdings sollen -angeblich - jährlich mehr Leute am traditionellen japanischen Neujahrsessen (ein Reisgericht, das sich in den Hals hinunter "zieht") erstickt sein, als am Gift des Fugu gestorben sein. Jedenfalls hat keiner unserer Gruppe Fugu probiert. Laut Reiseleiter - der sich ein einziges Mal dazu überwinden konnte, Fugu zu essen - meinte aber, das Fleisch sei sehr zäh und relativ geschmacklos.

 

Vorsicht!!! GIFTIG!! Fugu Fische warten auf die Zubereitung...

Asakusa Kannon Tempel

 

Asakusa Kannon Tempel

 

Asakusa Nakamise-Dori Street

Am Nachmittag fuhren wir dann per Taxistaffel zum Sumo zur 15h50 Vorstellung. Nach dem Einlauf der Gladiatoren gings so richtig an die "Sache".  Über 2 Stunden dauerte das Spektakel der Fleischkolosse. Einige Male wurden die Zuschauer der ersten Reihen fast von so einem Fleischberg erschlagen. Das Bein eines Schiedsrichters ging auch zu Bruch, als ein Sumoringer auf ihn drauf fiel. Wir waren froh, in angemessener Entfernung zu sitzen. Hinter uns ein Japaner, der mit krächzenter Stimme immer wieder "seine" Sumos anfeuerte und sich wild gestikulierend an den Kopf griff, wenns derjenige doch nicht schaffte.

Die Sumos trainieren jeden Tag, bei einem Wettkampf wird 15 Tage lang gekämpft, wobei am 15. Tag die stärksten und geschicktesten an der Reihe sind. Die sogenannten "Ställe" (Vereine) betreuen die jeweiligen Kämpfer.

Vorm SUMO Stadion

  

SUMO!!!

Nach dem Spektakel gings noch per U-Bahn in den Shopping District "Ginza", wo renomierte Firmen wie Hermes, Gucci, Armani, D+G und Prada ihren Sitz haben. Hier ähnelt das abends  beleuchtete Häusermeer mit seinen Lichtreklamen stark an den Times Square von New York. 

 

 

Um 20h gings per U-Bahn wieder zurück Richtung Hotel.

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